Out of Ideas

Ich bin nicht wirklich viel, nichts das aus der Menge sticht oder besonders auffällt. Ich habe seit Jahren dieselbe Frisur mit meiner Naturhaarfarbe, ich hab erst vor einem Jahr gelernt auf Absatzschuhen zu laufen und ich habe auch im Winter Sommersprossen. Ich bin ein Winterkind und der erste Schnee ist für mich wie für andere die warmen Sommerstrahlen im Sommer. Ich kann ziemlich nachlässig sein und wenn ich von einer Sache nicht absolut überzeugt bin, dann verdrückt sich mein Ehrgeiz in den Wolken. Ich finde unsere heutige Gesellschaft arrogant und oberflächlich und ich finde diese Ignoranz zuvieler Menschen wiederlich. Ab und an bin ich etwas eigenartig. Ich föhne meine Füße wenn sie kalt sind und Amarenaeis wenn es zu hart ist. Ich drehe meinen Kopf wenn ein Text schief ist und den ziehe ich auch andauern ein wenn ich erschrecke. Ich rede immer beim Zähne putzen und falte meine Tempos. Ich mag absolut kein Nutella und bestelle andauernd Kaffee obwohl ich eigentlich viel lieber Kaba trinke. Ich kann nichts von mir Preiß geben, vertraue niemandem, ich finde keine Worte für Geschichten zwischen den Flammen und ich will, dass keiner mich erkennt. Ich rede nicht über Gefühle, ich habe keine Stimme dafür und es macht mir nichts aus, dass kaum jemand vermag das zwischen den Zeilen zu erfassen. Und ich habe Angst. Manchmal vor allem, manchmal vor nichts. Ich bin gerne alleine und es gibt nur wenige Menschen, die mich so berühren, dass ich sie vermissen kann. Ich habe ein Traumbuch mit Punkten, die ich abkreuze und ich schreibe Flaschenpost. Über meinem Bett hängt ein Traumfänger und das ist auch ein Wort, bei dem mein Herz ein bisschen höher schlägt. Ich bin vielleicht nicht viel, nichts, dass irgendjemand gerne sein würde aber ich bin genug, für mich.

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